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ANHYDRITESTRICH 25MPa

Estrich mühelos verlegen

Richtig verlegter Fließestrich macht Nivelliermasse überflüssig.

  • Calciumsulfat-Estrich zur Herstellung von schwimmenden und gebundenen Estrichen im Innenbereich.
  • Selbstnivellierend: Leicht zu verarbeiten.
  • Schrumpf- und rissfrei.
  • Hohe Wärmeleitfähigkeit: Besonders gut geeignet für Fußbodenheizungen, ohne zusätzliche Bewehrung.
  • Für Auftragsstärken über 35 mm, die mit Fliesen, Parkett, Laminat, PVC, Teppichböden usw. belegt werden sollen.
  • 25MPa: Für mäßig belastete Bereiche in Wohn- und Büroräumen.

Anwendungsbereich

  • Innen: Boden

Heiz- und Kühlbereich

  • Boden

Verarbeitung

  • Für Hand- und Maschinenverarbeitung
  • Zur Herstellung von Fußböden mit oder ohne Fußbodenheizung, die hohen Belastungen im Innenbereich standhalten müssen (bei der Errichtung von Wohngebäuden, Büroflächen, Verwaltungsgebäuden, Hotels, Schulen usw.).
  • Zur Herstellung von schwimmenden und Verbundestrichen (verbundenen Estrichen) zur Verlegung von Bodenbelägen (Fliesen, Parkett, Laminat, PVC, Teppichböden usw.).

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Processing details

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Untergrundanforderungen

Der Untergrund muss den geltenden Normen entsprechen, fest sein, keine losen Partikel aufweisen und frei von Staub, Anstrichen, Resten von Trennmitteln und Ausblühungen sein. Er muss ausreichend rau, trocken und gleichmäßig saugfähig sein. Die Oberfläche darf nicht gefroren oder wasserabweisend sein. Der Untergrund muss dimensionsstabil sein.

Untergrundvorbereitung

Verbundestrich: Vor dem Aufbringen des Estrichs muss der Untergrund mit der Grundierung Cemix 5400 behandelt werden.
Schwimmender Belag: Trennen Sie den Untergrund durch eine geeignete Trennlage, z. B. PE 0,2 mm. Wärme- und Schalldämmstoffe müssen lückenlos aneinanderstoßend verlegt werden. Arbeits- oder Konstruktionsfugen müssen berücksichtigt und umlaufende Dehnungsfugen an vertikalen Bauteilen (Wände, Pfeiler, Rohrleitungen usw.) ausgeführt werden. Der Untergrund muss den geltenden Vorschriften, Normen bzw. den Empfehlungen des Materialherstellers entsprechen.

Anmischen

Schütten Sie die Trockenmischung in die vorgeschriebene Wassermenge und vermischen Sie sie mit einem langsam laufenden Rührgerät zu einer homogenen, klumpenfreien Masse. Ruhen lassen. Anschließend noch einmal kurz durchrühren. Verwenden Sie bei maschineller Verarbeitung geeignete Maschinen, z. B. SMP FE 100.

Wasserbedarf

Menge Liter (Min) Liter (Max)
25 kg 3,7 l 4,3 l
1 kg 0,15 l 0,17 l

Mixing

Mischzeit in min.
5 min
Mischgeschwindigkeit in U/min
800x/min
Reifezeit in min.
3 min

Verarbeitungshinweise

Überprüfen Sie vor dem Auftragen das Ausbreitmaß mit der Hägermann-Trichter-Methode; diese sollte 230–250 mm betragen. Gießen Sie die angerührte Masse in einer Schicht aus, bis zur gewünschten Höhe. Glätten Sie die Masse und entlüften Sie sie anschließend mit Hilfe einer Rüttelpatsche.
In verengten Bereichen (z. B. Türen zwischen Räumen) oder in Räumen, in denen das Seitenverhältnis größer als 1 : 3 ist, müssen Dehnungsfugen vorgesehen werden. Wenn eine sehr glatte Oberfläche erforderlich ist (unter Kork, PVC usw.), schleifen Sie den Boden ab und spachteln Sie ihn mit einer feinen selbstnivellierenden Spachtelmasse in einer Dicke von 1–3 mm.
Führen Sie die Verlegung durch, solange die Außentemperatur und die Wassertemperatur über 5 °C und die Innentemperatur über 10 °C liegen.

Application Thinkness

Mindestschichtdicke in mm 15 mm
Empfohlene Schichtdicke in mm 45 mm
Maximale Schichtdicke in mm 100 mm

Consumption

Materialverbrauch Min.
1.8
Materialverbrauch Max.
-
Materialverbrauch in Masseinheit
kg/m2/mm

Verbrauch Putze

Verlegen des Estrichs auf der Fußbodenheizung 45mm-100mm 50 mm 1.8 kg/m²/mm 1 kg 0,011 m²
Verlegen des Estrichs auf der Fußbodenheizung 45mm-100mm 50 mm 1.8 kg/m²/mm 25 kg 0,278 m²
Verlegen des Estrichs – Verbundestrich 15mm-100mm 30 mm 1.8 kg/m²/mm 1 kg 0,019 m²
Verlegen des Estrichs – Verbundestrich 15mm-100mm 30 mm 1.8 kg/m²/mm 25 kg 0,463 m²
Verlegen eines schwimmenden Estrichs 15mm-100mm 45 mm 1.8 kg/m²/mm 1 kg 0,012 m²
Verlegen eines schwimmenden Estrichs 15mm-100mm 45 mm 1.8 kg/m²/mm 25 kg 0,309 m²

Verarbeitungszeit (Topfzeit)

60 min

Begehbarkeit nach (in Std.)

24 h

Nachbehandlung

Vermeiden Sie Sonneeinstrahlung, Hitze, Feuchtigkeit und Zugluft. Vor Frost und Regen schützen. Eine direkte Erwärmung der Oberfläche ist verboten.
Bedingungen nach dem Einbau des Anhydritestrichs
1. Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit während der Aushärtung
o Es wird empfohlen, dass die relative Luftfeuchtigkeit (RH) bei etwa 50–70 % und die Raumtemperatur bei 10–25 °C liegt.
o Unmittelbar nach dem Einbau sollten weder zu niedrige noch zu hohe Temperaturen, Zugluft oder direkte Sonneneinstrahlung auftreten.
2. Erste Aushärtungsphase („Stabilisierung“) – die ersten 24–48 Stunden
o Der Estrich sollte ruhen, ohne Vibrationen und Störungen.
o Der Feuchtigkeitsverlust sollte nicht zu schnell erfolgen; es wird empfohlen, Zugluft und starke Luftströmungen zu vermeiden.
o Nach Ablauf dieser Zeit können die Fenster für eine leichte Belüftung und den Luftaustausch geöffnet werden.
3. Belüftung und Entfeuchtung
o 72 Stunden nach dem Einbau können Luftentfeuchter eingesetzt werden, was die Trocknung beschleunigt.
o Eine hohe relative Luftfeuchtigkeit im Raum verlangsamt das Trocknen – es empfiehlt sich, für eine gute Belüftung zu sorgen.
o Die relative Luftfeuchtigkeit (RH) sollte nicht über 75 % liegen und die Raumtemperatur sollte zwischen 10 und 30 °C betragen.
4. Fußbodenheizung (falls vorhanden)
o Wenn sich im Estrich eine Fußbodenheizung befindet, kann diese nach ca. 7 Tagen „in Betrieb genommen“ werden, um den Trocknungsprozess zu beschleunigen.
o Erhöhen Sie die Temperatur schrittweise: um ca. +5 °C pro Tag, bis zur empfohlenen maximalen Betriebstemperatur (z. B. 50–55 °C).
o Halten Sie diese Maximaltemperatur für einen Zeitraum von 3 Tagen und senken Sie die Temperatur anschließend langsam um 5 °C pro Tag wieder auf ca. 15–20 °C.
o Schalten Sie die Heizung vor der Feuchtigkeitsmessung (z. B. für die Verlegung des Bodenbelags) für ca. 48 Stunden aus.
5. Entfernung der „Zementschlämme“ (feine Oberflächenschicht)
o Beim Aushärten von Anhydrit entsteht eine dünne Oberflächenschicht (sog. Zementschlämme), die für die Verklebung von Bodenbelägen ungeeignet ist.
o Diese Schicht muss mechanisch entfernt werden – z. B. durch leichtes Abschleifen mit einer Rotationsschleifmaschine und einem gröberen Schleifband (z. B. Körnung 60).
o Saugen Sie den Schleifstaub gründlich ab.
6. Prüfung der Estrichfeuchte vor der Verlegung des Bodenbelags
o Vor der Verlegung des Bodenbelags muss sichergestellt werden, dass die Estrichfeuchte gemäß EN 13892-10 „Prüfverfahren für Estrichmaterialien – Teil 10: Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts – Kalziumkarbid-Methode“ ausreichend niedrig ist.
7. Schutz vor rückwirkendem Feuchtigkeitsdurchschlag
o Der Estrich muss durch eine horizontale Abdichtung vor aufsteigender Feuchtigkeit geschützt werden und auch von oben, z. B. vor Regen, wenn das Gebäude offen ist, oder vor anderen Wasserquellen.
o Wenn Feuchtigkeit in den Estrich zurückdringt, kann dies den Trocknungsprozess erheblich verlangsamen oder die Aushärtung beeinträchtigen und somit die endgültigen Eigenschaften des Estrichs beeinflussen.

Werkzeug- und Reinigungsanweisungen

Waschen Sie die Werkzeuge unmittelbar nach Beendigung der Arbeit mit Wasser ab. Entfernen Sie angetrocknete Rückstände mechanisch.

References


Technical parameters

Bindemittel Gips
Hergestellt aus Mineralischer Füllstoff, Calciumsulfat und Additive.
Brennbarkeitsklassen A1fl
Max. Körnung 4mm
Voll belastbar nach (in Std.) 7 d
Druckfestigkeit nach 28 Tagen in N/mm² 25 N/mm²
Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen in N/mm² 6 N/mm²
Wärmeleitfähigkeit λ in W/(m.K) 1.25
Trockenrohdichte in Kg/m³ 1900
Trockenrohdichte in Kg/m³ bis 2200
Feuchte Dichte in Kg/m³ von 1900
Freisetzung korrosive Substante CA

Files

Technical datasheet
Safety Datasheet

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